Hausaufgaben und Lernen für die Schule

Nina von Frau Mutter fragte heute morgen, in wie weit wir unseren Kindern bei den Hausaufgaben helfen. Da Ben mittlerweile seit einem halben Jahr zur Schule geht, erzähle ich euch auch mal wie das so bei uns läuft.

Ben besucht die OGS (Offene Ganztagsgrundschule) und macht normalerweise dort seine Hausaufgaben. Mittwochs und freitags gibt es gar keine Hausaufgaben. Da wir unseren Sohn aber für den Türkisch-Unterricht angemeldet haben und die Kinder direkt danach zum schwimmen gehen (keine Sorgen, Mittagessen gibt’s vorher) fällt an diesem Tag für ihn und ein paar andere Kinder leider die Hausaufgabenzeit aus. Diesbezüglich gab es auch Gespräche mit dem Schulleiter und die Kinder (die den Türkisch-Unterricht besuchen) haben nun 2 Tage Zeit für die Hausaufgaben. Zu Hause gemacht werden müssen sie trotzdem zu Hause, da mittwochs generell keine Hausaufgabenzeit eingeplant ist. Für uns sind 2 Tage auch notwendig, da Ben (außer jetzt im Winter) 2 mal in der Woche Fußballtraining hat und einmal davon ist eben dienstags. Abends um 18:30, 19 Uhr möchten wir ihn auch keine Aufgaben mehr machen lassen. Derzeit haben die Jungs aber nur donnerstags Training. Um zurück zum Thema zu kommen. Einmal in der Woche macht Ben die Hausaufgaben zu Hause.

Bei den Hausaufgaben versuche ich mich derzeit noch an die Regeln bezüglich der Zeit zu halten, die die Kinder dafür aufwenden sollen und es nicht zu überziehen. Das Gleiche gilt bezüglich Fehlern beim Rechnen oder Schreiben. wenn ich mir sicher bin, dass er es besser kann oder eine Zahl einfach nur ins falsche Feld geschrieben hat, dann korrigiere ich ihn schon und frage nach, ob er sicher ist, dass die Zahl dahin muss. Er hatte letztens eine Aufgabe mit Murmeln und Minus-Rechnen. Da hat er das Ergebnis neben das Minuszeichen anstatt das Gleichzeichen geschrieben. Oder als er schreiben sollte, was er gerne mit Freunden macht. Da hat er aufgeschrieben das er gerne mit ihnen Fußball spielt. Bezüglich des „ß“ habe ich ihm nur insoweit geholfen als das ich ihm das Wort „Fuß“ im Tinto Buchstabenhaus gezeigt habe. Aber ich habe es stehen gelassen, dass er das Wort nur mit einem „l“ geschrieben hat. Bei „spielen“ habe ich ihm erklärt, dass wenn man ein „i“ lang ausspricht man ein „e“ dahinter setzt. Manche würden sagen, ich helfe ihm zu viel. Stimmt auch in einem gewissen Maß. Aber was soll ich machen, wenn ich gefragt werde, ob es richtig ist und Ben sagt er möchte die Wörter richtig schreiben?

Den Sinn dahinter verstehe ich aber. Die Kinder können so viel eher schreiben und finden es toll solche Fortschritte zu machen. Außerdem kann der Lehrer bei der Hausaufgabenkontrolle sehen was die Kinder können und was nicht. Ich werde weiterhin versuchen nicht zu viel zu korrigieren und wenn ich sehe, dass Ben etwas noch nicht so gut kann bei den Hausaufgaben es separat mit ihm üben. Ich denke da findet man genug im Netz.

Etwas das wir jetzt schon machen ist das Lesen üben. Bisher hatten wir ein Buch über Fußball und eins mit Ponys für die 1. Lesestufe. Zum Geburtstag gab es nun von einem Freund ein Ninjago Buch für Erstleser. Ein Thema das ihn natürlich sehr interessiert und das Üben erleichtert. das einzige Manko ist, dass die Ninja englische Namen haben, die nicht so ausgesprochen werden wie man sie schreibt. Auch das Wort Team stand schon drin. Und das finde ich für den Anfang etwas schwer.

Nun würde ich gerne wissen wie ihr das seht, helft ihr euren Kindern bei den Hausaufgaben oder haltet ihr euch raus?

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