Lia speckt ab

Früher, das heißt bevor ich schwanger wurde und nach Bielefeld zog, habe ich viel und gerne Sport gemacht. Fahrrad fahren und schwimmen sind Sportarten die ich gerne mache. Damals habe ich zeitweise mit einem Freund für dessen Teilnahme an einem Triathlon trainiert und bin 3 km geschwommen. Dann war ich eine Zeit lang im Fitnessstudio. Laufen, bzw. Joggen  ist aber nie mein Ding gewesen. Ich habe da immer das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen.

Mit Baby wurde es dann immer schwerer zudem kannte ich mich in Bielefeld nicht so gut aus. Spazieren gegangen bin ich dann viel, Runden um den Obersee habe ich gedreht. Doch das Baby wurde größer, ich begann zu studieren, später kam noch die Arbeit hinzu und ich hatte das Gefühl, das mir die Zeit fehlt. Leider gibt es hier nur ein Fitnessstudio mit Schwimmbecken, welches sehr teuer ist. Von den normalen Schwimmbädern vor Ort kannte ich nur 2 Freibäder und das Ishara. Bei letzterem passten die Zeiten nicht in denen man das Trainingsbecken benutzen kann. Die Freibäder sind bekanntlich nur im Sommer offen und mir war es oft einfach zu kalt. Die ganze Fahrerei zähle ich mal nicht mit. Wenn wir mal im Schwimmbad waren, dann immer mit Kind. Wobei mir Herr Eisenmond auch immer 10-15 Minuten ließ, die ich alleine schwimmen gehen konnte, während er Ben beschäftigte bzw. auf ihn aufpasste.

Viele Fitnessstudios mit Kinderbetreuung gibt es auch nicht und mir stellte sich auch die Frage: Wer passt da eigentlich auf die Kinder auf? Muss ein erweitertes Führungszeugnis vorliegen? Sind es Erzieher?

Dann kommen noch die Frage hinzu: Wann soll man es machen? Neben Arbeit, Studium auf meiner Seite und Sportverein, Kita und Schlafenszeiten, die Ben betreffen, ist ein Tag ziemlich voll. Mittlerweile bin ich endlich fertig mit dem studieren, aber dafür ist der Sohn jetzt auch in der Schule. Zeit bleibt dann wenn der Sohnemann zu Spielverabredungen geht.

Mich abends aufzuraffen und noch mal loszufahren, wenn Ben im Bett ist, fiel mir auch immer schwer.

Wie ihr seht hatte ich lauter Ausreden parat um kaum Sport zu machen. Obwohl viel zu Fuß gegangen bin ich trotzdem. Des Öfteren auch mehr als 8 km am Tag.

Aber ich habe mich immer weniger wohl gefühlt in meinem Körper. Wog ich doch vor der Schwangerschaft, die immerhin 7 Jahre zurück liegt, noch 72 kg und am Ende 86. Bin ich jetzt bei über 90. Sorry, genauer bekommt ihr es nicht von mir gesagt. Die 100 kg habe ich aber noch nicht geknackt. Wobei ich auch anmerken muss, dass ich eine Hormonstörung habe, die teilweise Schuld am Übergewicht ist. Denn nach der Geburt hatte ich schnell wieder die 76kg erreicht. Dann nahm ich eine Pille die die Anrdogene in meinem Körper vermehrte und ich nahm die 10 kg innerhalb von 6 Wochen wieder zu. Tabletten, die die Androgene senken darf ich aber nicht nehmen, da ich eine genetische Anlage für Thrombose habe, welche durch die Tabletten noch verstärkt werden würde.

Im Dezember kamen dann noch Rückenschmerzen hinzu, eine Physiotherapie erfolgte. Hier bekam ich wieder die Motivation Sport zu machen. Nachdem am Mittwoch meine Physio zu Ende war, musste ich mir eine neue Möglichkeit suchen Sport zu machen. Die Physio war ganz in der Nähe. Bereits vor einigen Jahren hatte ich von  blogilates  gehört, aber es nie ausprobiert. Dies änderte sich am Samstag.

Ich kann es nur empfehlen. Man benötigt lediglich max. 28 Minuten, die Anschaffung von irgendwelchen Geräte sind nicht notwendig.  Das ist super, da ich kann es so problemlos abends machen, wenn der Ben im Bett ist oder sogar wenn er dabei ist und versucht mitzumachen. 🙂

 

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